Gebotszeichen nach ASR A1.3:2013 und DIN EN ISO 7010


Gebotszeichen nach ASR A1.3:2013 und DIN EN ISO 7010 gehören zur Kategorie der Sicherheitszeichen und sind somit ein wichtiger Teil des Arbeitsschutzes und der Unfallverhütung. In der Regel sind Gebotszeichen an den Farben signalblau und signalweiß sowie an ihrer runden Form zu erkennen. Die Hauptaufgabe von Gebotszeichen besteht darin, Mitarbeiter am Arbeitsplatz auf die Einhaltung vorliegender Gebote und Schutzmaßnahmen aufmerksam zu machen.

Wie erkennt man ein Gebotszeichen und wo liegen Unterschiede zum Rettungszeichen?

Gebotszeichen sind an den verschiedensten Orten zu finden. In der Regel sind Gebotsschilder in den Farben signalblau und signalweiß gehalten und in den meisten Fällen rund. Nur selten ist Text auf den Schildern zu finden, da diese bildlich auf die Vorschriften und Nutzung von Schutzausrüstung hinweisen, um die Schilder schneller erfassen zu können. Zwar begegnen wir auch in der Freizeit regelmäßig Gebotsschildern, vermehrt kennt man diese aber natürlich aus dem Arbeitsalltag. Allgemein sehr bekannte Gebotszeichen sind etwa „Augenschutz benutzen“, „Kopfschutz benutzen“ oder „Atemschutz benutzen“.

Gebotszeichen lassen sich dank diverser Merkmale deutlich von Rettungszeichen unterscheiden. Am offensichtlichsten ist dabei der farbliche Unterschied. Rettungszeichen sind in der Regel in den Farben grün und weiß erhältlich. Im Gegensatz zu Gebotszeichen weisen Rettungszeichen meist eine eckige Form auf. Sie weisen auf eine Notfalleinrichtung hin, wie etwa einen Rettungsweg bzw. Notausgang oder eine Erste Hilfe Einrichtung.

Ist das Anbringen von Gebotszeichen verpflichtend und welche Normen und Regelungen gibt es?

Die Anbringung von Gebotszeichen ist für Unternehmen gesetzlich vorgeschrieben. In welchen Bereichen Gebotsschilder angebracht werden müssen, ist zum einen in der Arbeitsstättenverordnung geregelt, zum anderen gibt auch die individuelle Gefährdungsbeurteilung eines Unternehmens Aufschluss darüber.

Im FLEXEO Onlineshop erhalten Sie ausschließlich normgerechte und in der Praxis bewährte Gebotsschilder nach der aktuellen Norm ASR A1.3:2013, welche seit 2013 besteht. Im Vergleich zur alten Norm, ist die aktuelle an die internationale Sicherheitskennzeichnung DIN EN ISO 7010 angelehnt. Die Norm regelt die Form, die Zeichen bzw. die Piktogramme und die verwendeten Farben der Schilder. Dank der international geltenden Norm kann die Bedeutung der Sicherheitszeichen unabhängig vom jeweiligen Aufenthaltsort erkannt und verstanden werden.

Aus welchen Materialien bestehen Gebotszeichen und wo liegen die Unterschiede?

Unsere Gebotszeichen bieten wir in zwei unterschiedlichen Materialien an:

  1. Selbstklebende Folie
  2. Kunststoff-Schilder

Beide Varianten sind normgerecht, weisen auf Gefahren hin und dienen dem Arbeitsschutz. Die Vorteile von Kunststoff-Schildern ist vor allem eine hohe Witterungsbeständigkeit. Es ist also neben der Verwendung im Innenbereich ideal für Außenbereiche geeignet. Bei eher unebenen Untergründen sollte die Wahl definitiv auf Kunststoff-Schilder fallen, da sich diese dort besser anbringen lassen.

Auch die selbstklebenden Folien lassen sich für den Innen- und Außenbereich nutzen. Für die Anbringung von Klebefolien sollte der Untergrund möglichst glatt sein. Zudem empfiehlt es sich, den Untergrund im Vorfeld gründlich zu reinigen, um eventuelle Fettrückstände zu beseitigen. Diese können die Klebefähigkeit der Folie deutlich verschlechtern.

Gibt es unterschiedliche Größen bei Sicherheitskennzeichen?

Die wichtigste Eigenschaft jeden Gebotszeichens ist natürlich, dass die Bedeutung des jeweiligen Piktogramms verstanden wird. Doch um es verstehen zu können, muss es natürlich zunächst wahrgenommen werden. Um eine angemessene Wahrnehmbarkeit und damit Sicherheit zu garantieren, sollte die Größe der Gebotszeichen immer dem jeweiligen Umfeld angepasst werden. Hierfür sollte man sich ganz bewusst die Frage stellen, aus welcher Entfernung die Zeichen wahrgenommen werden sollen. Die Norm gibt hier zwar eine Mindestgröße vor – wie groß die Kennzeichnung wirklich sein sollte, hängt jedoch stark von der individuellen Raumaufteilung sowie der Gefährdungsbeurteilung der Arbeitsstätten ab.

Die meisten Gebotszeichen aus unserem Sortiment haben einen genormten Durchmesser von 200 mm. Grob haben diese eine maximale Erkennungsweite von 8 Metern. Sollte die Größe in Ihrem Fall nicht ausreichen, sollte ein größerer Durchmesser gewählt werden.